Wahlbrief von Jörg Sperling

heute wende ich mich in einer wichtigen Wahlsache direkt an Sie!
Vielleicht haben Sie auch den Artikel im Hinterländer Anzeiger vom 27. Februar 2021 gelesen oder davon gehört.
Dort wird in sehr sachlicher Weise darüber berichtet, wie stark Wallau unterrepräsentiert ist, gemessen an der Einwohnerzahl, gegenüber anderen Stadtteilen in Biedenkopf, auf den Kandidatenlisten zur Kommunalwahl, aber auch jetzt schon im Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung.

Doch was bedeutet das?
Für Wallau gibt es bei nahezu allen Parteien und Wählergemeinschaften ein deutliches Defizit an Vertreterinnen und Vertretern. Das bedeutet: Wallauerinnen und Wallauer werden in erheblichem Umfang fremdbestimmt, ihre Interessen nicht durch örtliche Kandidatinnen und Kandidaten wahrgenommen und damit bei allen wichtigen zukünftigen Entscheidungen über Wallau und die Stadt benachteiligt!

Nur die Unabhängige Bürgerliche Liste vertritt Wallau, aber auch alle anderen Stadtteile angemessen.

Dieses Ungleichgewicht war auch in den vergangenen Jahren deutlich spürbar, vor allem bei CDU und Bürgerblock und bei Themen wie dem Umgang mit dem ehemaligen Hallenbadgelände, dem verzögertem Ausbau des Gewerbegebiets Krummacker, dem mangelhaftem Straßenbau bzw. –Sanierung und vielen anderen Projekten.
Was können Sie tun?
Bitte gehen Sie wählen und geben Sie Ihre Stimme den Kandidatinnen und Kandidaten aus Wallau!
Besonders würden wir uns freuen, wenn Sie Ihr(e) Kreuz(e) bei der UBL Wallau machen würden, damit nach der Wahl geschieht, was vor der Wahl versprochen wurde!

Und was wir versprechen gilt! Wir werden uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für Ihre Interessen einsetzen.

Wie gut unsere Möglichkeiten sind, bestimmen Sie mit Ihrer Wahlentscheidung für die UBL!

Ihr Jörg Sperling, Vorsitzender UBL Wallau

2 Comments

  1. Bürgerblock Biedenkopf

    Liebe UBL.

    mit Interesse und auch etwas Verwunderung haben wir den Wählerbrief auf Eurer Website gelesen.

    Unter Verweis auf einen Artikel im Hinterländer Anzeiger beklagt man, das es ein deutliches Defizit an Wallauer Kandidaten auf den Listen der anderen Parteien gäbe, und man daher in großem Umfang fremdbestimmt wäre. Nur die UBL Wallau wäre in der Lage die Interessen von Wallau, aber auch die aller anderen Stadtteile zu vertreten.

    Dies finden wir äußerst interessant, unterstellt man doch hiermit allen anderen Parteien und Gruppierungen, das diese nicht in der Lage seien die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Wallau zu vertreten und diese benachteilige, nur aus dem Grund, weil man kein Wallauer ist.

    Gleichzeitig behauptet man aber von sich selbst, als Wallauer, dass man auch alle anderen Stadtteile angemessen berücksichtige. Wenn man sich mit Eurem „Alleinvertretungsanspruch“ für Wallau einmal etwas intensiver beschäftigt wird wohl schnell klar, dass das mit den anderen Stadtteilen nicht so ganz stimmen kann.

    Alle anderen Parteien und Gruppierungen und deren Vertreter egal ob CDU, SPD, Bürgerblock oder FDP entscheiden allein auf Basis von Sachentscheidungen.

    Wenn man sich euren Wählerbrief so durchliest sollte man nicht meinen, das wir uns im Jahr 2021 befinden, sondern eher in den frühen 70er Jahren zu Zeiten der Kommunalreform. Einen solch extremen Ausbruch von „Kirchturmdenken“ hat es in den letzten Jahren von keiner Partei oder Gruppierung mehr gegeben. Wir dachten eigentlich, dass wir diese Zeiten hinter uns hätten.

    Apropos fremdbestimmt und benachteiligt…im besagten Artikel des Hinterländer Anzeigers wurde auch auf die Frauenquote der jeweiligen Parteien und Wählergruppierungen eingegangen:

    Liebe Wallauerinnen,

    die UBL Wallau hat im Vergleich zu anderen Parteien und Gruppierungen ein deutliches Defizit an weiblichen Kandidatinnen. Derzeit hat die UBL-Fraktion eine Frauenquote von 0%, für die aktuelle Kommunalwahlliste beträgt der Anteil lediglich 13%. Das bedeutet, Frauen aus Wallau werden in erheblichem Umfang von den überwiegend männlichen Kandidaten in der UBL fremdbestimmt. Ihre Interessen werden nicht ausreichend wahrgenommen und sie werden bei allen wichtigen zukünftigen Entscheidungen über Wallau und die Stadt benachteiligt.

    CDU, SPD, Bürgerblock FDP und Grüne haben eine höhere Frauenquote und sind besser in der Lage Ihre, aber auch die Interessen aller anderen Frauen und Männer angemessen zu vertreten,

    Freundliche Grüße
    Bürgerblock Biedenkopf

    1. ubl-wallau

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Mit dem Bezug auf die Wallauer Vertreter in den Parteien/Wählerlisten wollen wir
      aufzeigen, dass außer der SPD bzw. UBL keine der anderen Parteien/Wählergemeinschaften
      jemanden aus Wallau auf der Liste hat. Wir wollen hiermit die Wallauer dazu animieren,
      dass sie vorzugsweise auch Wallauer unterstützen.
      Hätten die anderen Parteien/Wählergruppen auch Personen aus Wallau in Ihren Reihen,
      würden sie auch dort sicherlich davon profitieren. Natürlich müssen wir auch beklagen, dass
      wir keine weiteren Bewerber aus den anderen Stadtteilen für uns gewinnen konnten. Das ist
      bedauerlich und durchaus verbesserungswürdig.
      Wir beklagen so manche Entscheidungen in der Vergangenheit für bzw. gegen Wallau in
      unserem Brief. Letztendlich wollen wir keine alten Wunden aufreißen, aber das Vergangene
      auch nicht in Vergessenheit geraten lassen.
      In Wallau konnte seit 2006 das Hallenbad in einer 9-jährigen Hängepartie nicht gehalten
      werden, aber im gleichen Atemzug stellt man sich in Biedenkopf ein solches vor.?.
      Da hätte man bis 2006 zur Schließung schon dort mehr investieren können. Ergo wäre es
      dann bestimmt nicht geschlossen worden und könnte heute noch durchaus existieren. Das ist
      leider zu Ungunsten der damaligen Entscheidungsträgern noch bei vielen Bürgern in Wallau
      im Hinterkopf.
      Und natürlich wollen wir (wie auch schon in den vergangenen Jahren) in Zukunft
      sachbezogen und zum Wohle der Stadt Biedenkopf Politik machen. Das ist und bleibt uns
      bewusst.
      Apropos Frauenquote: Man kann nicht mehr machen, als Frauen dauerhaft für die lokale
      Politik anzusprechen. Aber zwingen können wir niemanden. Immerhin haben wir die Anzahl
      der weiblichen Bewerber verdoppelt. Das können nicht viele von sich behaupten.
      Nun soll es genug an Befindlichkeiten sein.
      Lassen wir die Wähler und Wählerinnen, die sich noch nicht entschieden haben, am Sonntag
      zum Zuge kommen. Möge er/sie die richtige, sachbezogene Entscheidung FÜR Biedenkopf
      treffen.

      Mit freundlichem Gruß,

      Jörg Sperling
      1.Vors. UBL Wallau

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