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Aktuelles

 

06.09.2018 

Pressemitteilung der UBL-Fraktion bzgl. Sackpfeife

  • Die UBL-Fraktion hat sich ausgiebig mit den Planungen zur Sackpfeife, den hierfür erforderlichen Geldmitteln und den teilweise recht gegenläufigen Meinungen der Bürger zu diesem Thema befasst.
  • Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass auf der Sackpfeife kein weiteres Steuergeld verbrannt werden darf. Biedenkopf hat viele Anlagen, Gebäude, Kindergärten, Straßen etc., in deren Ausbau und Erhalt viel Geld investiert werden muss. Es liegen zudem keinerlei belastbare Informationen vor, wie und in welchem Umfang die Angebote der Sackpfeife in den letzten Jahrzehnten überhaupt genutzt wurden.
  • Es darf nicht sein, dass unnötig hohe und gegen alle Vernunft sprechende Investitionen getätigt werden, deren Folgekosten zukünftig (z.B. in wirtschaftlich schlechten Zeiten) womöglich nur mit größter Not und unter Verzicht auf wichtigere Maßnahmen bedient werden können.
  • Ebenso sei an dieser Stelle bemerkt, dass es in den vielen Gesprächen mit Bürgern dieser Stadt nur wenige Stimmen gab, die der Idee „Gastro für Millionen“ folgen wollte, für einen Millionenbetrag aus Steuergeldern einen Gastronomiebetrieb auf der Sackpfeife zu errichten.


  • Die UBL-Fraktion spricht sich deshalb gegen größere Investitionen auf der Sackpfeife aus. Ein privater Investor darf sich dort natürlich gerne einbringen.


  • Was den Winterbetrieb angeht, so sehen wir auch hierfür keine guten Voraussetzungen, um diesen zukünftig mit Steuermitteln und großem technischen Aufwand aufrechterhalten zu können. Solange die jetzige Liftanlage noch sicher betrieben werden kann, könnte dieser in der heutigen Form allerdings weiterhin angeboten werden.
  • Sollten private Investoren den Winterbetrieb mitsamt Liftanlage übernehmen wollen, so würden wir hier einer Starthilfe mit einmaligem Zuschuss wohlwollend gegenüberstehen.


  • Ein Denkanstoß zu weiteren Schritten auf der Sackpfeife könnte sein, die Attraktivität des Aussichtsturms mit der bereits vorhandenen Gastronomie weiter zu steigern und dieses Ausflugsziel z.B. durch einen Umzug der an der Sackpfeife bestehenden Spielgeräte zu ergänzen. Ebenso wäre ein Ausbau der Wanderwege (z.B. zu einem Premium-Wandergebiet) eine Möglichkeit, um die Sackpfeife weiterhin als attraktives Ausflugsziel zu erhalten.
  • Ergänzend zu unseren Ausführungen zu den unmittelbar anstehenden Entscheidungen bezgl. dem Gesamtkonzept für die Sackpfeife möchten wir darauf hinweisen, die Förderung von „Tourismus, Freizeit, Erholung und Kultur“ nicht nur auf die Kernstadt zu beschränken, sondern diese zukünftig auch in die Ortsteile zu tragen.

 
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